Beinebaumeln

Wie erkenne ich karmische Beziehungen?
Wie löse ich etwaige Probleme damit?

Karmische Beziehungen – was ist das?

Mit karmischen Beziehungen sind gemeint (in kürzester Kurzfassung 😉 ):

Beziehungen zwischen Partnern, die sich aus einem früheren Leben her bereits kennen.

Dieser Umstand zieht nicht nur eine tiefere Verbindung nach sich, sondern auch die Möglichkeit, dass wir mit unangenehmen Vorerfahrungen in die heutige Beziehung gehen und diese erschweren oder verunmöglichen können.

Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um Liebespartner handeln. Auch mit BerufskollegInnen, Verwandten, Bekannten und FreundInnen können wir eine karmische Beziehung haben. Und eine solche haben wir sicher mit den meisten der uns heute wichtigen und nahen Personen – gleich, ob geliebt oder ungeliebt.

Wir alle haben wohl eine Sehnsucht nach Nähe und Geliebtwerden in uns, nach Vertrauen und Hingabe, gegenseitiger Unterstützung und Geborgenheit – und doch Freiheit. – Zumindest wenn wir diese Ziele nicht schon resigniert auf dem Weg durchs Leben aufgegeben haben.

Wir gehen nie eine Beziehung ohne die Einflüsse unserer Vergangenheit ein, seien es solche aus unserer Kindheit, der Geburt, der Phase im Mutterleib oder früheren Leben. Diese Erfahrungen können es uns leichter oder schwerer machen, unser Ziel einer glücklichen Liebe oder anderen liebevollen Verbindungen zu erreichen.

Ich schreibe dies hier für Dich aus meiner langjährigen Erfahrung als Diplom-Psychologe und Reinkarnationstherapeut in meiner Praxis PraeSenZ in Frankfurt/Main.
Wenn Du Dich für weitere Aspekte der Rückführungstherapie, des Clearing (Arbeit mit Fremdenergien, s.u.) und allgemeiner Lebenshilfe interessierst, freue ich mich, wenn Du auch meine Hauptwebsite mit vielen Informationen, Blogartikeln, Übungen etc. besuchst!

Schauen wir uns jetzt die einzelnen Beziehungsarten zusammen etwas näher an:
Wie können sie erlebt und beschrieben werden?
Dabei werden auch verschiedene populäre Begriffe kurz geklärt, wie etwa Dualseelen, Seelenpartner, Seelenverwandte und mehr.

Und welche Formen können sie annehmen?

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1 – Sofortige Sympathie als Hinweis auf karmische Beziehungen


„Ich kenne Dich schon ewig!“

Sicher die häufigste Form von karmischen Beziehungen erlebst Du in Begegnungen, bei denen schlagartig und sofort eine Sympathie da ist. Zumeist geht beim ersten Sehen des Anderen auch ein Gefühl von „Dich kenne ich schon ewig“ einher: eine innige Vertrautheit, die sich sofort einstellt, ohne dass ein Kennenlernen in diesem Leben stattgefunden hat.

Wenn dieses Band noch stärker als Vertrautheit ist, wird sie zur tiefen, innigen Verbundenheit. Sie kann so stark sein, dass Du fühlst, was der andere fühlt, wie es ihm/ihr geht oder Du weißt, was er/sie denkt. Dann können wir von einer telepathischen Verbindung sprechen.

Seelenverwandtschaft – Seelenpartner – Dualseele

Den Begriff „seelenverwandt“ benutzen wir oft, wenn wir diese positive Nähe zu jemandem spüren, obwohl ich ihn hier nicht so treffend finde. Er bezeiht sich auf die Beziehung zu den Mitgliedern Deiner Seelenfamilie oder -gruppe über viele Leben hinweg. Ob der- oder diejenige jedoch Teil davon ist, ist wahrscheinlich, aber nicht zwingend. (Du siehst, Beziehungen sind auch auf Seelenebene komplex…  🙂 )

Der Begriff „Seelenpartner“ passt schon eher, als Ausdruck dessen, dass diese Seelen oft schon über viele Leben hinweg verbunden waren, manchmal als Liebespartner, manchmal aber auch in anderen Rollen, wie Vater/Tochter oder Mutter/Sohn etc.

Das Phänomen der Dualseelen oder Zwillingsseelen gehört auch in diesen Bereich. Ohne hier ausführlich darauf eingehen zu wollen, sind dies Beziehungen zwischen Seelen, die weit zurückliegend aus einer einzigen Seele hervorgegangen sind, die sich in geradezu polare, sich ergänzende Teile aufgeteilt hat. Ein starker Drang nach „Komplettierung“  führt irgendwann die beiden wieder zusammen.

Wie Du Dir denken kannst (oder selbst erlebt hast), können hier große Spannungen die Beziehung beherrschen, die auch zu abrupten Abbrüchen (Stichwort On/Off-Beziehung) führen können.

Heilung von Beziehungen durch Neutralisierung der Vorerfahrungen

Bist Du in Deiner Beziehung (und hier meine ich nicht nur Dualseelen-Verbindungen) glücklich verbunden, brauchst Du Dir natürlich weiter keine Gedanken zu machen. Sei glücklich!  🙂 
Als Rückführungstherapeut erlebe ich natürlich eher die unglücklicheren Formen. In diesen Beziehungen kommen die Partner trotz (oder gerade wegen) dem Gefühl von intensiver Nähe nicht wirklich zusammen, können sich manchmal aber auf der anderen Seite auch nicht richtig trennen, loslassen.

Die Problematik in uns liegt zumeist in Ängsten, die durch solch eine emotionale Intensität und Nähe aufgerufen werden. Hier z.B. Ängste vor Nähe, Bindung, Kontrollverlust, Verlustängste, Verlassen-Werden, Enge, Abhängigkeit oder/und Ängste vor bestimmten (starken) Emotionen.

Solche Beziehungen fordern wirklich unser gesamtes Wesen… Meistens finden sich in früheren Leben dementsprechende Erfahrungen (nicht nur ausschliesslich mit der Seele des jetzigen Partners), die so ängstigen, dass Nähe heute lieber vermieden wird.

Schwerpunktthema Beziehungen in der Reinkarnationstherapie / Rückführungstherapie

Diese Blockaden und Ängste loszulassen durch Aufdecken der verursachenden Erfahrungen, um frei zu sein für eine befriedigende, schöne Beziehung zu einem Partner oder einer Partnerin, sind Standardaufgaben der Reinkarnationstherapie.

karmische Verstrickung

2 – Sofortige Antipathie als Hinweis auf karmische Beziehungen

Dieses sofortige Wiedererkennen gibt es auf der anderen Seite natürlich auch auf eher unangenehme Art. Nämlich bei Menschen, die Dir sofort unsympathisch oder gar zuwider sind, ohne dass Du sie eigentlich kennen oder Zeit gehabt hast, sie einschätzen zu können. Diese scheinbare „Grundlosigkeit“ dieser fast reflexartigen Antipathie kann genauso auf eine karmische Beziehung hindeuten, in der Du mit dem anderen eine weniger harmonische Vergangenheit teilst. Mit diesen Menschen möchte man, im Unterschied zu den oben erwähnten, am besten nichts zu tun haben und sie möglichst meiden.

Problematisch – oder interessant 😉 – wird es dann aber, wenn sie etwas mit Dir zu tun haben wollen oder Du zwangsweise (z.B. bei der Arbeit oder in der Familie) verbunden bist und Du Dich damit mit ihnen auseinanderstzen musst, ob Du willst oder nicht…

Eigentlich sind sie auf einer tieferen, unbewussten Ebene mit uns ebenso „seelenverwandt“ wie die unter Punkt 1. Genannten. Nur wollen wir diese Nähe hier nicht – was aber das Problem darstellt.


Diese Beziehungen sind zwar eher unerwünscht, deren Bearbeitung birgt aber immer sehr viel Potential für Deine Veränderung, weil gerade in der Ablehnung so Vieles steckt, was sehr interessant und Dir verlorengegangen ist:
ist und bleibt der/die Andere doch (unangenehme Wahrheit 😉 ) immer ein Spiegel Deines Selbst… (s.u.)

Wieder ganz werden

Dir diese abgespaltenen Anteile wieder zu eigen zu machen, dazu eignet sich die Reinkarnationstherapie sehr, weil diese ungeliebten Anteile zumeist in unseren früheren Leben eine unrühmliche Rolle gespielt haben und wir haben uns daher von ihnen abgetrennt (Aggression, Arroganz, Leichtigkeit, Sexualität, Bedürftigkeit, Abhängigkeit, Hilflosigkeit etc etc. ….was wohl in Deinem Fall?)

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3 – Familie als Ort karmischer Beziehungen

Die Familie, aus der Du stammst, bzw. deren Mitglieder, sind in den meisten Fällen (ob Du es willst oder nicht  😉  ) auch sehr karmisch mit uns verbunden. Die besondere Nähe (oder Entfernung) – jedenfalls starke Emotionalität (auch wenn es Kälte ist) – die nichts mit der oben erwähnten Sympathie oder Antipathie zu tun haben muss, weist schon darauf hin, dass Du viele Kern-/Lebensthemen, die mit diesen Menschen aufgeworfen wurden, aufarbeiten kannst. Diese Themen sind auch der Grund, in diese Familie, zu diesen Eltern gezogen worden zu sein – in eine Art gefühlter Zwangsgemeinschaft (ohne Wertung), die die Familie ja darstellt.

Als Spezies Mensch befinden wir uns in der Kindheit in einer großen Hilflosigkeit und Abhängigkeit von Liebe und sicherer existentieller Versorgung. Dieser Umstand läßt uns hier viele seelischen Themen verknüpfen, die uns noch lange ins Erwachsenenalter prägen können:

Willkommen-Fühlen/Unwillkommen-Fühlen, Abhängigkeit/Freiheit, Geborgenheit/Kälte, Sicherheit/existentielle Angst, Liebe/Haß/NichtGesehenWerden, Stärke, Kontrolle/Ohnmacht etc.


Ob die weit verbreitete Theorie stimmt, dass die Familie „ausgesucht“ wurde oder einfach über Resonanz von Dir angezogen wurde, diese Frage überlasse ich mal der Leserin/dem Leser, ich tendiere zu letzterem…

Oft arbeiten wir in der Therapie erst einmal Erfahrungen aus dem jetzigen Leben auf – und damit ja Beziehungen in der heutigen Herkuftsfamiie – , um dann zu möglicherweise weiter zurückliegenden Ursachen zurück gehen zu können. [Daher bevorzuge ich eigentlich den Begriff „Rückführungstherapie“ vor „Reinkarnationstherapie“, weil letzterer die Illusion nährt, man könne einfach mal so kurz und als erstes in ein früheres Leben springen und peng! ist man geheilt.]

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4 – Karmische Muster in Beziehungen

Nicht immer musst Du genau mit dieser jetzigen betreffenden Person eine Beziehung in einem früheren Leben gehabt haben, vielleicht spielst Du nur ein Muster mit ihr oder ihm ab, dass Du schon aus früheren Leben / aus der Kindheit kennst.

Dabei spielt mehr eine Rolle, dass Du bestimmte Vorerfahrungen in der Vergangenheit gemacht hast, nicht unbedingt mit genau dem Partner, der hier – vielleicht unromantisch gesagt – nicht individuell gemeint sein muss, sondern eher zu einem bestimmten Beziehungsmuster passt.

Begegnen Dir immer nur liebevolle Menschen, mit denen Du eine reiche Beziehung in Glück und höchstens mit Krisen, die nichts zerstören, hast – das Leben pur eben -, kannst Du sehr dankbar sein. Da Du aber diese Website hier aufsuchst, gehörst Du höchstwahrscheinlich nicht dazu.
Daher hier noch etwas mehr Erklärungen zu Mustern:

Von unglücklichen Mustern können wir sprechen, wenn z.B. in Beziehungen wiederholt

  • sich Nähe nie in der Form einstellt, wie Du das möchtest,
  • immer dieselben Ängste auftauchen (in Beziehungen natürlich vor allem Verlassenheitsängste oder Angst vor dem Verlassenwerden, Verlustängste),
  • Du Dich nie unterstützt, gesehen oder wirklich geliebt fühlst
  • Du Dich im Gegenteil eher abgewertet, ausgebeutet oder gar misshandelt fühlst – bis hin zu körperlicher Gewalt
  • Schuldgefühle und Sich-Klein-Machen eine Rolle spielen
  • Enge und Freiheit Themen von Dir sind, die schwer zu lösen sind 
  • …oder Kontrolle und Abhängigkeit….
  • andere Partner in Deiner Beziehung eine Rolle spielen (Dreiecksbeziehung)
  • Trennungen für Dich immer sehr schwer bis unmöglich sind
  • (füge in Gedanken hier ‚Dein weiteres persönliches Beispiel ein)

Auch hier ist die Reinkarnationstherapie die Methode der Wahl, um auf der Ursachenebene die Erfahrungen, die Du im heutigen und/oder in früheren Leben gemacht hast, bewusst zu machen, anzunehmen und zu neutralisieren. Und damit unwirksam zu machen und Dir weitere unglückselige Wiederholungen zu ersparen.
Ich empfehle Dir hierzu auch mein kostenloses E-Büchlein „Der Ursprung der Probleme“ auf der Schätze-Seite meiner PraeSenZ-Hauptwebsite. Und auch die beiden Blogartikel, die hier ganz unten auf der Seite verlinkt sind!

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5 – Fremdenergien

Dieser Punkt ist vielleicht nur etwas für „Fortgeschrittene“, aber wenn Du Dich für karmische Beziehungen interessierst, gehörst Du sicherlich dazu…  🙂  Du kannst Dich hier näher über dieses Thema informieren, wenn Du möchtest.

Auch mit Fremdenergien („Besetzungen“; hier: Seele ohne Körper, die nach dem Tode nicht die irdische Ebene verlassen hat) kann man eine karmische Beziehung haben – in fast allen beschriebenen Kategorien. Die Besonderheit hierbei ist, dass zumeist der Partner nicht sichtbar ist, oft auch nicht fühlbar und die Beziehung und der Partner/die Partnerin im Feinstofflichen (in unserem Körper oder unserer Aura) sehr oft gänzlich unbewusst. Die Auswirkungen durch einen solchen Partner können aber dennoch sehr groß sein, auch wenn wir von ihm nichts wissen.

Ein Beispiel: Waren wir in einem früheren Leben in Liebe verbunden und wir konnten uns nicht gut trennen, als einer von uns starb, dann kann es sein, dass der oder die Andere auf unsere nächste Inkarnation wartet und dann (feinstofflich und unsichtbar, da ohne festen Körper) wieder zu uns möchte. Haben wir selbst auch Schwerigkeiten mit dieser Trennung, gestatten wir das möglicherweise auch – unbewusst. Das aber könnte höchstwahrscheinlich z.B. glückliche Beziehungen im Heute verhindern. Der feinstoffliche Partner könnte eifersüchtig sein und beeinflusst uns unbewusst auf solche Art, dass keine Beziehung wirklich funktioniert, Nähe verhindert wird.

(Ich warnte ja, das hier ist etwas für Fortgeschrittene…  😉 ) 

Aber halt! Damit ist

1. nicht gesagt: jeder, dessen Beziehung nicht funktioniert, ist besetzt!  🙂    Das kann man am besten nur in einem Spirituellen Clearing im Rahmen einer Therapie herausfinden – und bearbeiten. Diese Clearing-Therapie (die lediglich Teil einer ganzen Therapie sein sollte) biete ich standardmäßig vor jeder Reinkarnationstherapie an.


2. Weiterhin muss man sagen, dass man die Einwilligung für solch einen „Übergriff“ unbewusst selbst gegeben hat. Das bedeutet hier in diesem Beispiel, man selbst fand die Beziehung in dem früheren Leben auch nicht „rund“ und abgeschlossen – oder man hat Mitleid mit dem Betroffenen, was fast auf das Gleiche hinausläuft. 

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6 – Sonstige karmische Verstrickungen

Hierhin gehören Verstrickungen durch Schwarze Magie, Flüche oder Versprechen.
Ihnen gemeinsam ist eine hohe emotionale und damit energetische Aufladung von Gedanken, die eine bestimmte Beziehung (und in allen Fällen: große Nähe!) zwischen mir und dem anderen herstellen.

Bei Flüchen durch uns (oder dem Gegenpart des Verflucht-Werdens) eine destruktive, bei Versprechen oder Gelöbnissen meistens eine zugewandte. In jedem Fall haben wir uns durch Gedankenkraft über die Zeiten und Leben hinweg an jemanden  gebunden (je nach Inhalt der Aussage, „für immer und ewig“, „Du sollst ewig…“ usw.).

Diese Bindung kann dann später – d.h. im heutigen Leben – für uns, gelinde gesagt, etwas eng werden, und zwar in beiden Fällen……

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7 – Der „verlorene Zwilling“

Eine Besonderheit, die in den Rückführungen manchmal eine Rolle spielt, ist der „verlorene Zwilling“.

Das bedeutet, dass wir uns manchmal die Gebärmutter mit einem Zwillingsbruder oder einer Zwillingsschwester teilen, der oder die andere jedoch noch in der Embryophase verstirbt.

Das ist ein gar nicht so seltenes Ereignis – geschieht viel häufiger, als man gemeinhin annimmt, da es für die Mutter gar nicht unbedingt spürbar ist und ihr nicht auffallen muss. Es ist zugegebenermaßen ein wenig gruselig für den überlebenden Embryo, so nahe an einem sterbenden Gegenüber zu sein, mit dem man so eng verbunden ist, und dieses Sterben im wahrsten Sinne des Wortes hautnah mitzuerleben. Das wird wahrscheinlich und verständlicherweise das ganze Leben des überlebenden Zwillings prägen.

Die Auswirkungen auf uns selbst und unsere Beziehungen können sehr weitreichend und dramatisch sein, daher ist es auch wichtig, es hier zu erwähnen. Diese können sein, natürlich auf unbewusster Ebene:

  • Große Schuldgefühle, weil wir überlebt haben (Frage dabei: Haben wir es uns gewünscht oder gar verursacht?)
  • ein lebenslanges, unerklärliches Gefühl, jemanden Nahes verloren zu haben, in unerklärlicher Trauer oder Depression zu sein – bereits von diesem Zeitpunkt im Mutterleib an
  • das Gefühl, nicht komplett zu sein (ähnlich dem Dualseelenthema, s.o.)
  • starke Verlustängste 
  • Hemmung der Aggressivität in Zusammenhang mit den o.g. Schuldgefühlen

Auch hier kann man vor einer Rückführungstherapie nur spekulieren, ob dieses Thema auf uns zutrifft. Aufschluss kann aber nur die Therapie selbst wirklich geben und durch Bewusstwerdung zu einer Befreiung von diesen Emotionen führen. Auch karmische Zusammenhänge zwischen uns und dem anderen Zwilling zu erforschen, ist hierbei sehr hilfreich. Denn sehr wahrscheinlich hat solch ein einschneidendes Vorkommnis eine Vorgeschichte, wenn wir auf diese dramatische Weise zusammenkommen und früh wieder auseinandergehen.

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8 – Gefühlte Verbundenheit mit den Menschen allgemein

Zum Thema karmische Beziehungen gehört auch die Beziehung, die wir zu Menschen generell haben. Wie stehen wir allgemein gesehen zu den Menschen als Gattung? Am Rand? Irgendwo mittendrin? Sind wir misstrauisch oder ängstlich Menschen gegenüber? Oder vertrauensvoll? Haben wir ein Gefühl von „Ich bin hier ein Ausserirdischer“ (falls ja, lies bitte hierzu meinen Blogartikel) oder gehören wir ganz selbstverständlich dazu?

In meiner Praxis für Rückführungstherapie habe ich immer wieder KlientInnen, die sich oft ihr Leben lang nicht als wirklicher Teil der menschlichen Gemeinschaft gefühlt haben. Isolation, Einsamkeit und oft auch eine feindliche Einstellung der anderen ihnen gegenüber prägen manchmal schon ihre Kindheit. Die Beziehung zur Natur, zu Tieren und Pflanzen ist oft sehr gut und viel besser als zur Gattung Mensch. Mobbing spielt in der Lebensgeschichte, manchmal schon ab dem Kindergarten, oft auch eine Rolle.

Hier kann es sein, dass wir uns dadurch noch mehr einen Partner ersehnen, der dann einzig diese Isolation aufheben soll. Was nicht ganz unproblematisch sein kann, weil es eine Beziehung überfordern kann. Und es ist schwer, die dahinterliegenden Glaubenssätze zu Isolation („Ich kann keinem trauen“, „Ich fühle mich hier nicht willkommen/gesehen“, „Für mich gibt es keine Liebe“ z.B.) in einer Partnerschaft plötzlich aufzuheben. Die verbreitete Sehnsucht, die Dualseele zu finden, kann oft hier ihre Verstärkung erfahren oder ihren Ursprung haben. Eine innere Trennung nicht nur von den anderen, auch von sich selbst und der Liebe an sich speist diese Wünsche nach Verschmelzung umso stärker.

Rückführungen im Rahmen einer Reinkarnationstherapie zeigen, dass wir uns oft durch unangenehme Erfahrungen in früheren Leben (durch andere und mit uns selbst (!) ) von den anderen Menschen und was sie für uns verkörpern, distanziert haben. Habe ich das bearbeitet, kann ich die natürliche Verbundenheit mit mir selbst („Ganzheit“, „Heilsein“) und dann mit den anderen wiederherstellen.

Reinkarnationstherapie bei karmischen Beziehungen

Was wir aus der Reinkarnationstherapie wissen

Wie Rückführungen zeigen, haben wir oft eine lange Geschichte mit unseren Eltern und Geschwistern, weiteren Verwandten oder eben überhaupt Personen, die uns stark anziehen oder abstoßen. Diese Geschichte, diese Erfahrungen wirken nach und beeinflussen, wie wir uns gegenseitig erleben, welche Ängste wir haben und was wir besonders aneinander lieben.

Der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, dass es natürlich stimmt, dass wir auch aus der Kindheit im heutigen Leben stark geprägt sind. Die Rückführungstherapie zeigt jedoch, dass die meisten dieser Beziehungen durch Vorerfahrungen in Vorleben beeinflusst sind und dass wir uns zumeist nicht erstmals im heutigen Leben treffen. Was Vieles, was zwischen uns und anderen passiert und wie wir die Beziehungen gestalten, erklärt, die Beziehungen zu unseren Eltern eingeschlossen.

Trotzdem müssen wir in der Rückführungstherapie oft die Geschehnisse aus der Kindheit aufarbeiten. Es ist ein großer Gewinn, schon einmal diese Beziehungen im heutigen Leben aufgearbeitet zu haben. Da gibt es oft noch einiges anzuschauen, sogar auch wenn man schon „herkömmliche“ Therapien vorher aufgesucht hat.  

Ausserdem wissen wir ebenso aus der Rückführungs-/Reinkarnationstherapie, dass es über viele Leben hinweg sogenannte Seelengruppen gibt, deren einzelne Mitglieder (nicht immer alle gemeinsam natürlich) in immer neuen Leben zusammen inkarnieren und eine Art Lerngruppe oder Schulklasse bilden können, die nach dem jeweiligen Leben nach dem Tod des Körpers auf der Erde dann im Bardo/Jenseits auch wieder zusammentreffen. Hier könnte man dann von „Seelenverwandten“ oder „Seelenpartnern“ sprechen. Diese müssen nicht immer Liebespartner sein, sondern können, wie oben schon erwähnt, auch in einem Leben Freunde, Mutter, Vater oder Tante etc. verkörpern, in einem nächsten wiederum Liebespartner, Großmutter, Erzfeind… – je nach den Vorerfahrungen.

Schuld- und Rachegefühle aus den Erlebnissen der Vorleben miteinander spielen eine große Rolle in der Reinkarnationstherapie. Und damit ebenso Vergebung (aber erst dann, wenn die Zeit dafür da ist, nicht sofort und „radikal“, weil es ja „sein muss, damit es allen besser geht“!).
[Noch etwas für Fortgeschrittene: Wenn man alles erfühlt hat, was in einer bestimmten Situation geschehen ist, incl. aller Akteure, wird Vergebung hinfällig und ist gar nicht mehr notwendig. Das ist dann wahre karmische Freiheit davon und nicht bemühte oder „geübte“. Aber das wäre ein Kapitel für sich…]

Spiegel

Unser Gegenüber als Spiegel

Auf jeden Fall gehört in eine Untersuchung der karmischen Beziehungen die Tatsache, dass unser Beziehungspartner (gleich, in welcher Form von Beziehung) immer auch ein Spiegel unserer inneren bewussten und unbewussten Anteile ist. Wir sind und bleiben somit immer mit uns selbst konfrontiert, auch wenn wir es gerne anders sehen und die Anderen über unsere unangenehmen, abgelehnten Anteile anziehen. Diese abgelehnten Anteile zu identifizieren und zu integrieren, das wäre dann die Aufgabe, damit uns das Unangenehme nicht immer wieder in Form von Personen gegenübertritt und uns das Leben schwer macht (s.a. mein Blogbeitrag zu diesem Thema).

Fast unnötig zu bemerken, dass die Eigenliebe, das ist ja weitläufig bekannt, in engem Zusammenhang mit der Qualität, Nähe und Liebe in einer Beziehung steht. Negative Glaubenssätze über die eigene Person und Schuldgefühle senken die Eigen- oder Selbstliebe und machen ein Geliebt-Werden schwer und lassen uns gleichzeitig stark nach Liebe und Bestätigung im Aussen suchen – ein Versuch, die fehlende Eigenliebe aufzufüllen. Leider ist dieser Versuch aber zum Scheitern verurteilt: Einer Sucht ähnlich, die auch nie ein Bedürfnis wirklich befriedigt, stillt auch Liebe von Aussen nie, da man tief im Inneren sowieso nicht daran glaubt, geliebt werden zu können.

Da wir zwar individuelle Seelen mit einer Beziehungsgeschichte mit individuellen anderen Seelen haben, ist es sicher für viele naheliegend, sich diese gemeinsame Geschichte anzuschauen: Was habe ich mit jemandem (meiner Mutter, meinem Mann…) erlebt, dass es heute so ist, wie es ist?

Das kann natürlich sehr aufschlussreich sein und ist manchmal notwendig.
Meiner Ansicht nach aber ist der Ansatz höherwertiger und allgemeiner, gleich danach zu forschen, warum ich überhaupt mit dieser Person eine Geschichte teile; was diese mir spiegelt, welche Teile mir fehlen, welches Thema wir vielleicht über Jahrhunderte in verschiedenen Rollen „beackert“ haben, aber nie wirklich bewusst und nie losgelassen.
Die Hintergründe zu erforschen ist wichtig, um etwas Allgemeines für das eigene Seelenleben herauszuziehen – manchmal gleichgültig, wer das Thema angestoßen hat.

Die Begründung für Probleme in unserer Beziehung liegt sicher nicht nur in der Beziehungsgeschichte (nach dem Motto: „Ich habe Dir in einem früheren Leben eine auf den Kopf gegeben, jetzt zahlst Du es mir heim“).
Das wäre eine zwar karmische, aber oberflächliche Therapie-Arbeit. Kommt es doch auch hier auf die Resonanz an, die ich für einen bestimmten Partner habe – auch über die Zeiten hinweg. Das kann ich nur auflösen, indem ich die Teile integriere, die ich abgespalten und in den Partner verlagert habe, der sie dann verkörpert (s.o.). Und das verursacht manchmal dann Konflikte und Kopfschmerzen  😉  .

Glückliche Liebe

Ich erkenne mich hier wieder! Und jetzt?

Eine seriöse, fundierte und moderne Rückführungs-/Reinkarnationstherapie kann die Ursachen aufdecken und eine Loslösung von den Blockaden erreichen, die ein liebevolles Miteinander und glückliche und tiefe Verbindungen zu anderen verhindern. Eine Befreiung von den Erfahrungen in der Vergangenheit, die Dich heute einschränken und Dich nur in der Enge der tiefen Ängste, in Schwere oder aus Schuldgefühlen handeln läßt.

Ich weiß, dass es in diesem Bereich viele Angebote gibt: schnelle „Karma-Auf- oder Ablösungen“, energetische Trennungen von Nabelschnüren in Minuten, die andere für Dich durchführen oder in ein paar Minuten in einer Meditation etc. versprechen.
Wenn Du Dich von diesen verlockend leichten, schnellen und fast passiven Wegen angesprochen fühlst, gehe sie.

Ich kann Dir jedoch das anbieten, was sich für mich als Klient und Therapeut im Laufe der Jahrzehnte meiner Beschäftigung mit psychologischen und spirituellen Methoden als erfolgreich, nachhaltig, bewusstseinserweiternd und tiefgehend erwiesen hat.
Und das ist die Entdeckung der unbewussten Ursachen für die Begrenzungen, in denen wir stecken und die wir durch Bewusstmachen und Annehmen erst auflösen können. Nicht durch oberflächliche Tricks,
energetische Manipulationen oder mediale Durchsagen (alles als Notfallprogramme völlig in Ordnung, aber bitte nicht mit Therapie und Heilung verwechseln!).
Engagement und manchmal auch ein bisschen Geduld und mehr als eine Sitzung sind hier m. E. eher vonnöten – sind doch Themen durch unsere Beziehungsnöte angesprochen, die uns meist schon das ganze jetzige und in den allermeisten Fällen auch schon in früheren Leben begleitet haben.   

Ich schlage Dir vor: Verabschiede Dich auf eine bewusste und gründliche Weise von dieser Art „Problem-Begleitung“  😉  mit einer tiefgreifenden Rückführungstherapie. Ich freue mich, wenn ich Dich dabei begleiten kann, mit Dir karmische Beziehungen in lebendige, vom alten Ballast befreite Beziehungen umzuwandeln – hin zu einer Beziehung von zwei Menschen, die sich wirklich sehen, gegenseitig lieben und unterstützen können.


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Wenn die Liebe nicht reicht. Drei Teile!

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Wenn Du das Gelesene hier auf dieser Seite interessant fandest und hungrig auf noch mehr Informationen zum Thema Rückführungstherapie / Reinkarnationstherapie & Clearing bist, sei herzlich eingeladen auf die große Haupt-Website meiner PraeSenZ – Praxis für Rückführungstherapie, Clearing & Bewusstheit in Frankfurt! Mit einem ausführlichen Blog zu den Themen, die Dich sicher auch interessieren werden, einem Bereich mit kostenlosen Downloads zum Sehen, Hören und Lesen und weiteren Informationen!


Photo-Credits:
Header-Photo und alle anderen: Ulf Parczyk
, außer: / * 1. Zwei Herzen: „Post Medieval Pendant“, British Museum [CC by SA] / * 2. Pfeile: „Medieval Arrow“, British Museum [CC by SA] / * 3. Familie: Turmseilkünstler-Truppe Familie F. Binder, Circus Museum / * 5. Junge als Geist: A boy appearing to two girls as a ghost. Stipple engraving.Wellcome Library, London [CC by 4.0] / * 6. Manschettenknopf: „Post Medieval Cuff Link“, British Museum [CC by SA] / * 7. Embryo:
„Embryo week 9-10“ von lunar caustic [CC by 2.0] / * 8. einzelnes gebrochenes Herz: „Medieval Pendant“, British Museum [CC by SA] / * Spiegelboxer: Agence de presse Meurisse 1922, public domain / * Grünes Herz: Spread Love! von Vinoth Chandar [CC by 2.0]

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